Der Kreisverband Leverkusen nimmt zu der zunehmend unsachlichen Diskussion mit einigen grundsätzlichen Bemerkungen Stellung:
  1. Der bereits vor etlichen Jahren in einem kleineren Gremium aus Politikern ohne demokratische Legitimation und ohne Anwesenheit von wirklichen Fachleuten frei erfundene Grenzwert von 40 für die maximal zulässige Belastung der Luft durch Stickoxid NO2 entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Begründung.
    Wie selbst der Staatssekretär des Bundesverkehrsministerium vor dem Bundestag zugegeben hat, gibt es nicht eine einzige Wissenschaftliche medizinische Studie, die die unmittelbare Giftigkeit des Stickoxids nachweist.
    Alle Begründungen dieses Grenzwertes beruhen auf mathematischen Annahmen und epidemiologischen errechneten Erwartungen beim Vergleich von Unterschieden der Erkrankungen von Stadt- und Landbevölkerung.

  2. Unserer Meinung nach wurde dabei ein weit übertrieben scharfer Grenzwert auch aus Gründen der Existenzberechtigung und dem Anspruch auf weitere Stellen und Finanzmittel für eine der zahlreichen Kontrollgremien der UN auf Kosten der Steuerzahler gewählt.
    Zu beobachten ist dieser Vorgang z.B. beim Klimaschutz Rat  der UN, der nachweislich Messdaten, wissenschaftliche Analysen und Gutachten gefälscht hat, um die Gefahr des Klimawandels betrügerisch zu erhöhen, und damit Maßnahmen wie der Deutschen Energie Wende mehr Nachdruck zu verleihen und daran interessierten Politikern wie Al Gore zu erheblichen Einkommen zu verhelfen. 
    In diesem Sinne ist auch die Aktivität etlicher grüner Politiker besonders in der EU zu werten, die den Einsatz dieser Partei für den vermeintlich existentiell notwendigen Klimaschutz populistisch auskosten.

  3. Wie zu erwarten wurde dieser Wert von einem eben solchen Gremium von Umweltpolitikern der EU kritiklos übernommen und in eine Verordnung für die Umweltbelastung mit Stickoxid in der gesamten EU gegossen.

  4. Insbesondere die Stadt Köln hat durch falsche Position der Messstellen diesen Täuschungsvorgang der Bürger mit getragen, um sich auf diese Weise eines Teiles des Straßenverkehres zu entledigen, der in der Straßenanordnung der 2000 Jahre alten Stadt kaum noch zu bewältigen ist.
    Eine Überprüfung der Industrie- und Handelskammer Köln mit eigenen Messstellen hat die angeblich so hohe Stickoxid Belastung nicht bestätigen können.

  5. Der Lungenfacharzt aus dem Vorstand des Kreisverbandes schließt sich aus vollen Überzeugung den Äußerungen von Professor Köhler aus Schmallenberg an, der sich Jahrzehnte wissenschaftlich den Folgen der Lungeninhalation gewidmet hat und wie die weiteren über 100 Lungenärzte aus eigener Erkenntnis am Patienten der grotesk übertriebenen Schädigungsfolgen von Stickoxid widerspricht.
    Der Lungenfacharzt hat sich immerhin 30 Jahre in Leverkusen der Früherkennung von Lungenkrebs sowie der Behandlung von diversen Lungenerkrankungen gewidmet, die teilweise durch Inhalation von Schadstoffen ausgelöst werden.

  6. Dass bei dieser gesamten Betrachtung die Schädigung von Kindern mit besonderer Aufmerksamkeit zu verhindern ist, ist uns selbstverständlich.
    Immerhin inhalieren sie die Luft eher in Auspuff nähe und reagieren auch empfindlicher als Erwachsene. Aber auch hier sollte man in der Argumentation Sach-Erkenntnissen den Vorrang vor Emotionen geben.

  7. In den letzten Wochen wird eine weitere Täuschung der Bürger verübt, indem die inhalative Belastung durch Stickoxid und durch Fein stäube vermischt wird, und somit die Diskussion von der reinen Stickoxid Belastung abgelenkt wird.

  8. Zusammenfassend lehnt der Vorstand des Kreisverbandes die Fahrverbote in mehreren Städten ab.
    Wir sehen hierin eine völlig unangemessene politische Drangsalierung des Straßenverkehrs für Dieselmotoren, die bekanntlich noch bis vor wenigen Jahren vom Bund angesichts ihres geringeren Kraftstoffverbrauches und ihres wesentlich geringeren CO2 Ausstoßes gefördert wurden.
    Und es handelt sich um eine maßlose Enteignung von mehreren Millionen von Besitzern von Dieselfahrzeugen, die oft existentiell auf diese Fahrzeuge angewiesen sind.

  9. In diesem Sinne hoffen wir auf eine sachliche Diskussion dieses Vorganges und eine grundlegende Kurskorrektur der Politik im Sinne der Bürger.